













Rodde? Aber natürlich!
Es ist ein Idyll in Rodde und es ist ein Leben dort, wo andere Urlaub machen, mitten in der Natur und direkt am Dortmund-Ems-Kanal gelegen. Wer hier lebt stellt sich nicht die Frage: Rodde? Er hat die Antwort gleich parat: Rodde – natürlich! Die Zweideutigkeit ist offensichtlich, denn so natürlich gelegen der Stadtteil Rheines ist, so selbstverständlich ist es für viele, hier zu leben.
Der Imagefilm zeigt die Vielfalt Roddes:
Für Rodde wurde 2013 eine Imagebroschüre entwickelt, die 2018 neuaufgelegt wurde. Diese Imagebroschüre gibt es hier zum Download:
News und Aktuelles

Das Schützenfest in Rodde 2026
Das Schützenfest 2026 Eine wahre Hitzeschlacht, aber ein wundervolles Fest mit tollen neuen Majestäten. Am Freitag begann das Fest mit der besinnlichen Messe in der Rodder Kirche. Von dort ging…

Das Schützenfest in Rodde 2026
Das Schützenfest 2026
Eine wahre Hitzeschlacht, aber ein wundervolles Fest mit tollen neuen Majestäten.
Am Freitag begann das Fest mit der besinnlichen Messe in der Rodder Kirche. Von dort ging es direkt zum Festplatz am Rodder Sportplatz, wo sich beim hart umkämpften Junggesellenschießen mit dem 195. Schuss Jannis Hüsken die Königswürde sichern konnte. Zur Junggesellenkönigin erkor er Henrike Tewes.
Anschließen ging es an der Vogelstange um die Vereinskönigswürde. Durch das Kleinkaliber war der Vogel nicht von seinem Platz zu bewegen, also wurde doch noch Schrot aufgelegt. Mit dem insgesamt 258. Schuss zerlegte Holger Tewes den Vogel und ist somit nach 2008 erneut Vereinskönig in Rodde. Zur Königin erkor er seine Frau Nina. Als Gefolge wurden Jens und Ramona Westkamp so wie das Vorjahreskönigspaar Valentin und Margarita Fratila ernannt.
Am Samstag wurde den neuen Majestäten gehuldigt! Auf dem Hof Tewes wurde Holger die Scheibe überreicht und das Freibier unter den schattigen Bäumen genossen. Musikalisch wieder sehr schön eingerahmt vom Blasorchester Rodde und dem Spielmannszug Bevergern. Auch Junggesellenkönig Jannis Hüsken wollte noch ein Getränk ausgeben, welches dann auf dem Hof Heeke am Felgraben danken angenommen wurde.
Unterwegs zum Festplatz wurden noch die Abordnung und Majestäten vom Kanalhafen eingesammelt und dann ging es auf Zelt für die Ehrentänze.
Das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste wurde im Zelt auf einer Leinwand gezeigt und nach dem knappen Sieg wurde die euphorische Stimmung direkt in eine Wahnsinns-Party auf dem Festzelt umgewandelt, die noch bis spät in die Nacht anhielt.
Der Sonntag begann mit der Ehrung der verstorbenen am Gedenkstein. Anschließend wurden die Jubilare auf dem Festzelt geehrt, bevor es mit der Kinderkirmes und dem Teamschießen weiterging. Den Titel als Kinderkönigspaar konnten sich Carla Schulte-Osthoff und Mats Ostendorf sichern.
Beim Teamschießen sicherten sich die „Schwarzbuchsen“ nach letztem Jahr erneut den Titel.
Ein ausführlicher Bericht zum Fest, die Gedenkrede zur Ehrung der Verstorbenen und eine umfangreiche Bildergalerie ist auf der Homepage des Schützenvereins Rodde zu finden.
Schützenverein Rodde Höhepunkt des Jahres 2026

Grillabend
Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026 Treffpunkt: 18:00 Uhr am Sportplatz in Rodde Kosten: 15,00 Euro / incl. Essen und Getränk Anmeldung: bis zum 06. Juli 2026 bei Christa Welle - Telefon 05459 / 1542

Grillabend
Datum: Donnerstag, 09. Juli 2026
Treffpunkt: 18:00 Uhr am Sportplatz in Rodde
Kosten: 15,00 Euro / incl. Essen und Getränk
Anmeldung: bis zum 06. Juli 2026 bei Christa Welle - Telefon 05459 / 1542

Verborgene Raritäten in Roddes Natur
Zur ersten Naturexkursion des Heimatvereins Rodde hatte sich eine kleine Schar Interessierter angemeldet und war samstags nachmittags zum Treffpunkt am alten Bahnhof gekommen. Manuela Wullkotte konnt…

Verborgene Raritäten in Roddes Natur
Zur ersten Naturexkursion des Heimatvereins Rodde hatte sich eine kleine Schar Interessierter angemeldet und war samstags nachmittags zum Treffpunkt am alten Bahnhof gekommen. Manuela Wullkotte konnte durch zahlreiche Schulungen beim Kreis Steinfurt ihr Wissen rund um die Natur in unserer Gegend erweitern und ist neuerdings als Biodiversitätsbotschafterin auch für den Heimatverein Rodde im Einsatz.
Zur Einführung gab es kostenlos vom Kreis Steinfurt Infomaterial zu wichtigen Blühpflanzen für unsere heimischen Insekten und einige Samentütchen mit regionalen Sorten. Wildbienen und Hummeln sind stark spezialisiert auf regionale Blühpflanzen und können längst nicht aus jeder Blütenform Nektar saugen. Frau Wullkotte gab Tipps, wie man ein Insektenparadies im eigenen Garten anlegen kann, so dass es „nicht unordentlich“ aussieht. Was passiert, wenn man einen Streifen am Zaun nur zweimal im Jahr mäht? Wicken, Lichtnelken, Flockenblumen, Klatschmohn und viele andere für unsere Insektenarten wichtige Blühpflanzen sind neben verschiedenen Gräsern plötzlich präsent und bieten sogar eine Augenweide, wie sich alle Teilnehmer einig waren.
Mit dem Fahrrad fuhr die Gruppe zu einer ersten Fläche, seiner Form wegen Fingerling genannt und südlich der Roggenbrede gelegen. Diese extensiv genutzte Naturschutzfläche wird regelmäßig beweidet und konnte anhand verschiedener Zeigerpflanzen wie der Sumpfkratzdistel, Sumpfsternmiere, Kuckuckslichtnelke sowie Binsen und Seggen eindeutig als Feuchtgebiet eingestuft werden. Auch das Kleine Labkraut, ein winziger Verwandter des allgegenwärtigen Klettenlabkrauts war dort zu finden.
Auf einer anderen, nahe gelegenen Feuchtwiese konnte man trotz Auffüllung einen ehemaligen Bombentrichter aus dem 2. Weltkrieg eindeutig erkennen. Es war durch die Nähe zum Dortmund-Ems-Kanal nicht immer so friedlich in Rodde wie jetzt. Außerdem sind hier seltene Tierarten wie der Ameisenlöwe, der im Fangtrichter auf seine Beute, Ameisen, wartet und der Steinkauz zu Hause.
Am Straßenrand wurden die Teilnehmer auf ein eher unscheinbares grünes Gewächs hingewiesen, das vor den aktuellen Mäharbeiten durch einige Holzstäbe geschützt wird, nämlich unsere einheimische Orchideenart Breitblättriger Stendelwurz. Das hatte hier bislang noch keiner der Teilnehmer bisher wahrgenommen.
Leider gibt es entlang einiger Feldwege in Rodde als invasive Arten das Indische Springkraut und den Riesenknöterich, die durch ihre gewaltige Samenproduktion und -verbreitung bzw. durch tiefliegende Rhizome heimische Wildpflanzen sehr schnell und effektiv verdrängen. Hier muss der Mensch eingreifen, und durch regelmäßiges Mähen diese invasiven Arten zurückdrängen und am besten entfernen. Einst kamen sie als dekorative Arten und Futterpflanzen nach Europa, aber entwickelten sich in der Natur zum Problem. Der Heimatverein Rodde wird auch hier beim Naturschutz aktiv mitwirken.
Schließlich ging es zum Naturschutzgebiet „Am Braunen Mörken“, das, wie es der Name schon besagt, ebenfalls ein Feuchtgebiet ist. Dank umfangreicher Arbeitseinsätze wurde die Fläche von Familie Wullkotte entbuscht und ist nun wieder als extensive Weide nutzbar, wodurch Lebensraum für viele seltene Pflanzen zurückgewonnen werden konnte. Zur großen Freude der Teilnehmer existiert dort eine viele Quadratmeter große Kolonie des Sonnentaus. Dies ist eine kleine, einheimische, fleischfressende Pflanzenart, die auf nährstoffarmen Böden Insekten fängt und jetzt sogar zarte, weiße Blüten zeigt. Wer hätte das in Rodde vermutet?
Diese erste Naturexkursion war für alle Teilnehmer sehr aufschlussreich und schärfte den Blick für die großen Zusammenhänge, aber auch die Details und es gab wertvolle Tipps, was wir zum Erhalt der Vielfalt beitragen können. Weitere Programmpunkte vom Heimatverein Rodde für Erwachsene, aber auch speziell für Kinder sind geplant.
Text: Friederike Eying
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Rodde-Börse
Hier können gebrauchte Dinge, Dienstleistungen und Suchanzeigen von Bürgern aus Rodde angeboten werden.
über Rodde
Rodde - Ein idyllischer Ort am Dortmund-Ems-Kanal, mitten in der Natur. Entdecke was man so in Rodde erleben kann.
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