Dieter Heymann schreibt Krimi: Tod eines SA-Mannes

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Krimi Dieter HeymannDieter Heymann Buchvorstellung 2020 Stadtkirche webText: Doror Offenberg, Foto: Dieter Heymann

Wir schreiben das Jahr 1934. In der westfälischen Stadt Rheine finden zum zweiten Jahrestag der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichkanzler Feierlichkeiten statt, an denen sich auch die örtliche SA mit einem Fackelzug beteiligt. Nach dem feuchtfröhlichen Ausklang des Abends in der Gaststätte „Emskrug“ wird der SA-Mann Heinrich Plagemann am nächsten Morgen ermordet am Ufer der Ems aufgefunden. Mit diesem Mord schafft es der Buchautor, Dieter Heymann, Vorstand der Schützenbrüderschaft Kanalhafen gehört, in seinem ersten Regionalkrimi die Leser neugierig zu machen. Natürlich soll der politische Mord aufgeklärt werden. Dazu erfindet der Autor den Kriminalsekretär Martin Voß, dem er den Kommissar Althoff aus Münster an die Seite stellt. Wer sich mit der NS-Zeit der 1930er Jahre etwas beschäftigt hat, erwartet, so auch vom Autor Heymann beschrieben, Einflussnahme der Recherche durch die SA, im Krimi mit Sturmführer Walbusch. Und nicht nur das, nach ersten Befragungen in der politisch schwierigen Situation geschieht ein weiterer Mord. Die Kellnerin des „Emskrug“ wird auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle ermordet. Warum musste die junge Frau sterben? Wurde sie dem Mörder von Plagemann etwa gefährlich? Hatte sie etwas gesehen?

Dieter Heymann, gebürtiger Speller, wuchs in Rheine auf und wohnt noch dort mit seiner Partnerin. Er hat mit dem Krimi „Tod eines SA-Mannes“ jetzt sein Erstlingswerk vorgestellt. Die Idee einen Krimi zu schreiben, hatte Dieter Heymann bereits vor 20 Jahren. Dabei faszinierten ihn besonders die 30er Jahre. Jetzt beim ersten Lock-Down aufgrund der Corona Pandemie und der Tatsache, dass er als Vereinsvorsitzender der Schützenbruderschaft Kanalhafen kein Schützenfest organisieren musste, fing er an zu schreiben. „Ich wollte zuerst den Krimi in Berlin ansiedeln. Eigentlich kam mir die Serie „Babylon Berlin“ in die Quere. Das hätte nach kopieren ausgesehen. Daher, und im Nachhinein finde ich das persönlich auch viel besser, habe ich meinen Krimi in Rheine der 30er Jahre als Rahmen etabliert.“

Im Frühjahr hat Dieter Heymann damit angefangen, nach etwa drei Monaten, in denen er jeweils zwei Stunden schrieb, hatte er die 196 Seiten gefüllt und einem Verlag angeboten. „Die Recherche zu diesem Krimi war eine Herausforderung“, beschreibt Dieter Heymann die Vorbereitungen. „Ich habe im Vorfeld viel gelesen über das Rheine der 30er-Jahre, über die politischen Hintergründe, den Beginn der Ausgrenzung der Juden. Dabei war mir das Stadtarchiv in Rheine mit seinen kompetenten Mitarbeitern sehr hilfreich. „Tod eines SA-Mannes“ ist eine fiktive Geschichte, alle Personen sind frei erfunden. „Schreiben Sie mal eine Geschichte ohne ein englisches Wort, ohne Fernsehen, ohne Computer und ohne Handy?“, fragt Dieter Heymann. Aber, wer den ersten Lokalkrimi liest, wird feststellen, dass Heymann das gut geschafft hat. Dieter Heymann hat mit der Vorlage seines ersten Krimis die Freude am Schreiben entdeckt und inzwischen vier weitere Bücher in diesem Genre geschrieben. „Noch sind die nicht veröffentlicht!“ so der Autor. Na ja, Ideen für weitere zehn Bücher hätte er noch. Der Krimi „Tod eines SA-Mannes“ edition fischer Verlag ist zu beziehen zum Preis von 14,90 €, ISBN Nr. 978-3-86455-192-5 im Buchhandel, online und auch als e-book.

 

Bund investiert 630 Millionen Euro in neue Schleusen

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Spatenstich Schleuse RoddeText und Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bundesminister Andreas Scheuer, Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann, der Staatssekretär im NRWVerkehrsministerium, Dr. Hendrik Schulte und Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, haben den doppelten Spatenstich für die Schleusen Rodde in NRW und Venhus in Niedersachsen vollzogen. Bundesminister Andreas Scheuer: “Auch wenn sich die Zeiten ändern,bleibt doch eines konstant: die Bedeutung des Dortmund-Ems-Kanals für Wirtschaft, Verkehr und vor allem die Menschen der Region. Früher Fließband für Kohletransporte, heute Garant für Klimaschutz. Dafür, dass er dieser Bedeutung auch in Zukunft gerecht wird, investieren wir aktuell 630 Millionen Euro in Ausbau und Instandhaltung des Kanals.“ Minister Althusmann: „Wir werden uns auch weiterhin für den schnellstmöglichen Neubau aller fünf Schleusen am Dortmund-Ems-Kanal einsetzen. Wer Straßen entlasten will, muss Schienen und Wasserwege ertüchtigen. Unser Ziel ist die durchgängige Befahrbarkeit für Großmotorgüterschiffe im norddeutschen Wasserstraßennetz und die gute Erreichbarkeit der Seehäfen im niederländisch – niedersächsischen Ems-Dollart-Raum.

Immer wichtiger wird dabei die ausreichende Brückenhöhe auch für doppelstöckige Containerschiffe. Wir steigern die Kapazitäten in der Binnenschifffahrt nicht nur durch längere und breitere Schleusen, sondern auch durch höhere Schiffe.“ Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen: „Ziel der Landesregierung ist es, mehr Güter aufs Schiff zu verlagern. Voraussetzung für eine leistungsfähige Binnenschifffahrt sind intakte Wasserstraßen. Der Bau der Schleusen auf dem Dortmund-Ems-Kanal leistet einen wichtigen Beitrag. Jetzt kommt es darauf an, weiter Tempo zu machen. Nordrhein-Westfalen setzt sich für einen Aktionsplan Wasserstraßen ein, der die Projekte strukturiert und beschleunigt. So kommen wir voran." Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Zukunftsgerechte Schleusengrößen mit möglichst vielen standardisierten Bauelementen, wie zum Beispiel Schleusentore, sind der richtige Schritt in die Zukunft des DEK. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Planungsaufwand wird reduziert und die Unterhaltung der Schleusenanlage deutlich erleichtert. Auch damit beschleunigen wir die Umsetzung von komplexen Großprojekten im Wasserbau und setzen so neue Maßstäbe."

Der DEK soll künftig durchgängig mit modernen Großmotorgüterschiffen von bis zu 135 Metern Länge befahren werden können. Mit dem Ersatzneubau der Schleusen in zukunftsfähigen Abmessungen werden die Voraussetzungen dafür geschaffen. Die Schleuse Gleesen befindet sich bereits im Bau, bei zwei weiteren, Bevergern und Hesselte, steht der Ersatzneubau unmittelbar bevor. 2033 soll das Projekt fertig sein. Ohne die insgesamt fünf Schleusenersatzneubauten wäre die DEK-Nordstrecke künftig für die Güterschifffahrt nicht mehr verlässlich befahrbar.

Nikolaus macht 2020 nicht in Rodde Halt - Corona zwingt Orgateam zur Absage der Traditionsveranstaltung

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Nikolaus Rodde 2019 04 Bildrechte Meike PruhsKeine guten Nachrichten für die Nikolausveranstaltung in Rodde: In diesem Jahr wird der heilige Mann zum ersten Mal seit vielen Jahren nicht auf seinem Weg in Rodde halt machen. Die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise stellen das Oragteam vor beinahe unüberwindbare Herausforderungen.

Nikolaus Rodde 2019 05 Bildrechte Meike PruhsNachdem das Orgateam im letzten Jahr durch mehrere Pressemitteilungen versucht hatte, Nachfolger zum Ausrichten der Nikolausfeier zu gewinnen, haben sich Michaela Eiter und Meike Pruhs bereit erklärt die Planungen zu unterstützen. „Darüber sind wir sehr froh, denn es hat die Weichen für den Fortbestand der Traditionsveranstaltung gestellt“, sagt Heike Vienerius. Corona stellte dann noch einmal weitere Herausforderungen an das Team, denn alles Selbstverständliche war auf einmal nicht mehr möglich. „Über den Sommer haben wir viele Lösungen gesucht und auch teilweise gefunden, für die Kinder in Rodde, Kanalhafen sowie aus der Umgebung trotzdem eine Nikolausfeier auszurichten“, berichtet Stefan Gude. So entstand die Idee, die Veranstaltung auf dem Schulhof des Teilstandortes Rodder der Canisius Schule zu verlagern und nicht wie gewohnt an der Schleuse auszurichten. Denn an dem gewohnten Veranstaltungsort gibt es wegen des großen Schleusenausbaus eine Großbaustelle. Ein entsprechender Antrag wurde an die Stadt Rheine gerichtet.

Nikolaus Rodde 2019 10 Bildrechte Meike Pruhs„Dann wäre der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht in diesem Jahr nicht mit dem Schiff, sondern stattdessen eben mit dem Truck gekommen“, erklärt Hermann Schrendek eine der vielen Ideen. „Somit hätten wir alle vorgegebenen Corona-Schutz-Maßnahmen einhalten und ein ausgearbeitet Hygiene-Konzept erstellen können. Und trotzdem wie gewohnt bei Vergabe der Nikolaustüten in leuchtende Kinderaugen schauen können“, teilt Norbert Wullkotte mit. „Doch in der derzeitigen Lage sehen wir uns gezwungen den Nikolausempfang komplett abzusagen. Die Verantwortung ist einfach zu groß“, designiert Hubert Glöwing. „Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen die uns in diesem Jahr ihre Unterstützung zugesagt hatten: AVN Nutzfahrzeug- Service, das Blasorchester Rodde, Jan, Jannis, Jens, Henry und Ole“, unterstreicht Leo Rosenboom.

WhatsApp-Gruppe für virtuellen Kinderflohmarkt

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Kinderkrempel 01Kinderkrempel 02Wer kennt das nicht: Die Ecken stehen mit den guterhaltenen Kindersachen voll. Die Motivation, es bei ebay  Kleinanzeigen oder in anderen virtuellen Flohmärkten einzustellen, ist gering. Gerade die Entfernung zum Käufer oder der Versand könne ein Hemnis sein. Die WhatsApp-Gruppe "Rodder Kinderkrempel" bringen Käufer und Verkäufer auf kurzer Distanz zusammen - ein virtueller Flohmarkt vor der Haustür. Deshalb ist die Gruppe nur Roddern vorbehalten. 

Diese Gruppe dient zum Verkauf und Tausch gebrauchter Kindersachen: 

  • Spielsachen
  • Anziehsachen
  • Kinderzimmermöbel
  • Outdoorspielzeug
  • in Ausnahmen Dienstleistungen wie Babysitten

Wer der Gruppe beitreten möchte, kann sich bei Meike Pruhs unter: 0178-5132951 melden. Inserate müssen immer mit Preis, Beschreibung und Fotos eingestellt werden. Gerne kann die Werbung für diese Gruppe weitergetragen werden. 

Autobrand am Pendlerparkplatz Rheine

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Auf dem Pendlerparkplatz an der A30 Abfahrt Rheine-Kanalhafen ist vor einigen Tagen ein VW Passat Kombi komplett ausgebrannt. Durch den Brand wurde die umliegende Vegetation in Mitleidenschaft gezogen. Brandstiftung wird hier nicht ausgeschlossen. Wenige Meter daneben stand noch ein stark beschädigter Nissan Almera, der wohl durch Gewalteinwirkung beschädigt wurde. Der Parkplatz war mit Glassplittern übersät. Der Brand wurde von der Feuerwehrwache Rheine gelöscht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer etwas zu den Ermittlungen beitragen kann, möge sich bitte bei der Polizei Rheine melden. 

Bildrechte: Ralf Horstmann