Ergebnisse der Stadtteilbeiratssitzung

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Rodde aktuellIm Rahmen einer Stadtteilbeiratssitzung Ende April wurden erneut einige Themen besprochen, auf den Weg gebracht oder auch abgehakt.
So wurde beispielsweise der Antrag auf die Markierung der Fahrbahn vom Listweg mit Piktogramme abgelehnt. Damit hatten sich die Mitglieder des Stadtteilbeirats versprochen, dass sich die überhöte Geschwindigkeit im Dorf eindämmen ließe. Auch ein Ausbau der Straße Im Backhaus steht nicht auf dem Plan. Die Fahrbahndecke sei noch intakt. Erneut wurde die Bankette von den technischen Betrieben Rheine geflickt. Aufgestellt wurde ein Hinweisschild an der Hörsteler Straße, damit Lkw die Straße Am Backhaus meiden und sich dort nicht festfahren. Der Antrag des Stadtteilbeirates in Sachen Breitband-/Gasfaser-Ausbau in Randgebieten ist erneut eingereicht worden. Hier kam die Rückmeldung, dass sich die Stadt Rheine aktuell in einer europaweiten Ausschreibung befindet, die vermutlich nicht vor 2020 startet. Die Bänke am Kanal, Eppings Brücke, Treidelhütte und am Igels Nest sind mit Notfallplaketten bestückt worden und gehören somit nun zum Netz der Notfallbänke. Die vier weiteren Vorschläge sind Aufgrund guter Beschilderung erstmal ausgesetzt. 

In diesem Jahr werden nochmals Kartoffeln im Schulgarten gepflanzt. Diese befinden sich schon in den Klassenräumen zum Keimen. Da das Projekt in diesem Jahr ausläuft soll versucht werden, Rüdiger Ramme vom WDR für eine Anschlussgestaltung zu gewinnen. Markus Tappe von ProRodde hatte ein Gespräch mit dem Stadtentwickler. Das Verfahren um das Baugebiet Im Lied/Lau soll beschleunigt werden so das mit der Vermarktung in 2020 begonnen werden kann. Ausbau Straße Im Lied: Ein Anlieger kritisiert die Verdoppelung der anteiligen Kosten durch aufwendigen Straßenausbau mit Einbuchtungen und Begrünung. Ein gerader Ausbau der Straße wäre günstiger.

Dorfladen: Bei der Stadt sind Anfragen für zwei Flächen für den möglichen Dorfladen erfolgt. Weitere Treffen des Arbeitskreises finden statt. An dem Tag der Europa Wahl (26. Mai 2019) wird ein Dorfladen Informationstag auf dem Schulhof stattfinden. Ausbau der Schleuse: Die Ausschreibungen gehen im Juli 2019 raus. Möglicher Baubeginn 2020. Die Bücherzelle  am Dorfplatz Rodde wurde erneut Opfer von Vandalismus. Der Heimatverein Rodde wird nun Holz statt Glasscheiben einsetzen. Auf Wunsch eines Bürgers wird geprüft, ob der Bürgersteig am Listweg bis zum Friedhof verlängert werden kann. Dort ist die Ortschaft zu Ende und es handelt sich um einen Wirtschaftsweg.

Aktion "Sauberes Rodde" 2019 voller Erfolg

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Text und Fotos: Doro Offenberg

„Opa darf ich mit“, so der sechsjährige Tom am Samstagmorgen, als Opa Hans Mulder aus dem Vorstand des Heimatvereins Rodde zum Sportplatz fuhr. Zum wiederholten Mal hatte der Heimatverein die Aktion „Sauberes Rodde“ am Freitag und Samstag organisiert. Alle Vereine und Verbände aus Rodde und Kanalhafen nahmen an der Aktion teil. Jeder Verein wurde von Ewald Bäthker aus dem Vorstand des Heimatvereins für einen bestimmten Bereich zugeteilt und mit den entsprechenden Utensilien ausgestattet. Gegen Mittag kamen die Saubermänner mit jeder Menge wildem Müll zum Sportplatz zurück, wo der große Container der Stadt Rheine sind langsam füllte. Jede Menge Betonsteine, aus denen man vielleicht noch ein Haus bauen könnte, wie einer der Müllsammler anmerkte, Wodkaflaschen, Porzellan, ein Grill sowie Plastiksäcke mit Sägemehl. Die hätte man doch wenigstens ausleeren können, ergänzte ein Helfer von Eintracht Rodde. Die Mitglieder des Angelsportvereins hatten am Kanal Altöl und benutzte Windeln gefunden. Die Jägerschaft, die auch in diesem Jahr die größte Gruppe der Umweltaktivisten stellte, brachte allein zwei Anhänger voll Müll zum Container. Die „Schnüffelschnauzen“ der ehemalige Teckelclub aus Rodde, hatte auch seine Dackel an der Aktion beteiligt. Am Mittag warteten die Vorstandsdamen vom Heimatverein auf die Müllsammler, um die leckere Erbsensuppe, gekocht und gespendet wie in jedem Jahr von Nicole Zgrzendek vom „Jägerkrug“ auszuteilen.

 

Osterfeuer in Rodde: 21. April 2019

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Osterfeuer 2017 01Auch in diesem Jahr findet in Rodde wieder das traditionelle Osterfeuer auf dem Friedhofsgelände statt. Nachdem mit der Tannenbaumaktion schon ein Grundstein für das Feuer gelegt wurde, beginnen die direkten Vorbereitungen am Karsamstag (20. April 2019) um 9 Uhr mit dem Grünholen. Die Sammlung von unbehandelten Hölzern wird durch die Jugend durchgeführt. Nicht mitgenommen werden Baum- und Buschwurzeln. Zur Abholung sollte das Schnittgut frei zugänglich in Straßennähe abgelegt sein. Bei der Abholung wird wie gewohnt eine freiwillige Spende erbeten. Das eigenständige Bringen des Holzes zur Abladestelle kann aus organisatorischen Gründen leider nicht in Anspruch genommen werden. Jeder aus dem Einzugsgebiet Rodde und Kanalhafen, der gerne Hölzer von den Jugendlichen abgeholt haben möchte, kann sich bis Karfreitag (19. April 2019) täglich von 16 bis 19 Uhr bei Herrn Marasus unter Tel.: 01515-6092477 melden.

Das Osterfeuer selber beginnt am Ostersonntag (21. April 2019) um 19.30 Uhr mit dem Treffen der Kommunionkindern von 2018 an der Kirche. Hier werden mit Pastor Brirup Fackeln an der Osterkerze entzündet, die dann zum Osterfeuer getragen werden. Nach dem Anzünden des Feuers durch die Kommunionkinder beginnt dann der gemütliche Teil gegen 20 Uhr. Um das leibliche Wohl in Form von Würstchen und Getränken kümmern sich auch wieder die Jugendlichen von Rodde. Alle Erlöse vom Grünholen und der abendlichen Bewirtung kommen der Jugendarbeit in Rodde zu Gute. Das Organisationsteam wünscht allen Bewohnern der Gemeinde an dieser Stelle schon jetzt eine schöne und besinnliche Osterzeit.

20 Jahre Frauenkulturfrühstück in Rodde - Volles Haus

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Frauenkulturfruehstueck 2019 webJetzt war es mal wieder soweit: Die Damenwelt aus Rodde und um Rodde herum traf sich um zum beliebten „Frauenkulturfrühstück“ in der Mehrzweckhalle in Rodde. Bereits seit 20 Jahren organisiert die Frauengemeinschaft St. Josef Rodde das Frühstück, aus diesem Anlass gab es für jeden Tisch eine Flasche Sekt und kleine Schokoladengeschenke. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbüfett ließ es sich Lena Greiwe vom Leitungsteam nicht nehmen, noch drei ganz besondere Damen auf die Bühne zu rufen: Annegret Kloth, Agnes Diephaus und Renate Prus. Vor 20 Jahren war es nämlich Annegret Kloth gewesen, die nach dem Besuch eines Frauenkulturfrühstücks in der Stadthalle beschlossen hatte, dass sie in Rodde auch so etwas brauchen – nur in noch besser. Engagiert hat sie dann – mit der Unterstützung einiger Helfer, wie z.B. dem „Eiermann“ Klaus Niehues – die Planung in die Hand genommen und 1999 das erste Frauenkulturfrühstück veranstaltet. Ab 2005 übernahmen dies Agnes Diephaus und Renate Prus – „mit viel Herzblut“, dafür bedankte sich Lena Greiwe.

Frauenkulturfruehstueck 2019 weibsbilder web Seit einigen Jahren ist das neue Leitungsteam um Andrea Tappe, Birgit Miltrup, Christa Welle, Kerstin Ostendorf, Christel Ostendorf, Stefanie Staggenburg und Lena Greiwe nun für die Organisation zuständig, die immer viel Unterstützung von den fleißigen Mitarbeiterinnen bekommen – hierfür wurde auch ein besonderes Lob ausgesprochen.
Nach dem kleinen Rückblick wurde das Mikrofon an Anke Brausch und Claudia Thiel vom Kabarettduo „Weibsbilder“ übergeben, die auf bissig- ironische Weise mit der Beauty-Industrie abrechneten. Alle Frauen hatten viel zu lachen. Zum Abschiedung bedanke sich Andrea Tappe herzlich bei der Kaberett und allen anwesenden Frauen. Für das Jahr 2020 ist auf Grund des 100-jährigen Jubiläums der Frauengemeinschaft St. Josef Rodde zunächst kein Frauenkulturfrühstück geplant.

Schützenbrüder am Kanalhafen säubern Straßenränder

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Sauberes Rodde 2019 webDie Mitglieder der Schützenbruderschaft Kanalhafen 1951 beteiligten sich auch in diesem Jahr aktiv an der Aktion „Sauberes Rodde“. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Vereinsheim zogen sie in zwei Teams mit Bollerwagen und Mülltüten durch die Straßen vom Kanalhafen und sammelten insbesondere an der Bundesstraße beachtliche Mengen Müll vom Straßenrand. „Aber insgesamt hatten wir den Eindruck, dass es in diesem Jahr weniger Müll war“, bilanzierte der 1. Vorsitzende Dieter Heymann die gesammelte Menge an Unrat.