Autobrand am Pendlerparkplatz Rheine

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Auf dem Pendlerparkplatz an der A30 Abfahrt Rheine-Kanalhafen ist vor einigen Tagen ein VW Passat Kombi komplett ausgebrannt. Durch den Brand wurde die umliegende Vegetation in Mitleidenschaft gezogen. Brandstiftung wird hier nicht ausgeschlossen. Wenige Meter daneben stand noch ein stark beschädigter Nissan Almera, der wohl durch Gewalteinwirkung beschädigt wurde. Der Parkplatz war mit Glassplittern übersät. Der Brand wurde von der Feuerwehrwache Rheine gelöscht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer etwas zu den Ermittlungen beitragen kann, möge sich bitte bei der Polizei Rheine melden. 

Bildrechte: Ralf Horstmann

Spatenstich an der Rodder Schleuse - Vorbereitende Arbeiten werden fortgesetzt

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Schleuse Rodde September 2020 03Nach dem Spatenstich durch Verkehrsminister Andreas Scheuer, der wegen der aktuellen Coronaentwicklungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, starten Ende Oktober 2020 im oberen Vorhafen die lärmintensiven Spundwandarbeiten. Auf der Schleuseninsel und in der Alten Fahrt wird ein Teil der neuen Uferspundwand hergestellt. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Alte Fahrt vom Kanal abgetrennt. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten mit zeitlichen Unterbrechungen für die Herstellung von Verankerungen. Planmäßig sind die lärmintensiven Arbeiten Anfang Februar 2021 abgeschlossen. Die Spundbohlen werden lärm- und erschütterungsarm mit einer Vibrationsramme eingebracht. Zusätzlich werden Lärmschutzwände eingesetzt. Weitere Lärmschutzmaßnahmen werden am Einbringgerät durchgeführt. Vorsorglich werden Lärm- und Erschütterungsmessungen durchgeführt. Das von der Planfeststellungsbehörde vorgegebene Zeitfenster (Mo bis Do von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Fr von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr) wird beachtet. 

Rückfragen an oder Detailinformationen liefert Bauüberwacher vor Ort (Herr Diekel Tel. 05971/1674013 bzw. Tel. 0174/1580642 oder Herr Scherenschlich Tel. 05971/1674014). Aktuelle Informationen zur Bauabwicklung gibt es außerdem auf der Internetseite des Wasserstraßen-Neubaumamts Datteln. 

Apfelsinenaktion 2020 wegen Corona abgesagt - Orgateam sucht Nachfolger

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Apfelsinenaktion 2018 webNach reiflicher Überlegung sagt das Orgateam der alljährlichen Rodder Apfelsinenaktion, Yvonne Lange, Ulrike Averbeck und Gisela Horstmann, die Apfelsinenaktion 2020 ab. 
Hintergrund der Absage ist die aktuelle Coronalage. Die Apfelsinenaktion beteiligt jedes Jahr rund 40 Kinder und Jugendliche, die mit Apfelsinen, Mandarinen und Nüssen von Haus zu Haus ziehen und an Familien, aber vorrangig ältere Menschen, diese Lebensmittel anbieten, verkaufen und ins Haus tragen. Diesen direkten Kontakt zwischen Kindern und Rodder Bürgerinnen und Bürger kann das Orgateam momentan nicht verantworten. Kontaktketten wären schwer nachzuvollziehen. Die Übergabe der Ware und das Bezahlen mit Bargeld würden eine hohe Infektionsgefahr bedeuten. Das Orgateam bittet um Verständis für die Absage!

Weiterhin muss das langjährige Orgateam aus persönlichen Gründen von dieser Aufgabe zurücktreten. Gesucht werden für die Apfelsinenaktion 2021 zwei bis drei Mütter und Väter, die gute Kontakte zur Grundschule bzw. Weiterführende Schulen bis Klasse 6 haben und sich gerne für die Rodder Kinder und Jugend einsetzen wollen. Eine unterstützende Übergabe wird zugesagt. Der Überschuss dieser Aktion wird für die Rodder Kinder und Jugendlichen eingesetzt. So konnten die Kinder im letzten Jahr einen schönen Vormittag im Kiwi-Jump verbringen. Das für diesen Herbst vorgesehene Treffen im Kletterpark Ibbenbüren konnte coronabedingt leider ebenfalls nicht stattfinden. Wer Interesse hat, kann sich gerne an Gisela Horstmann (Tel. 05459/802080) oder Almuth Lünnemann (Tel. 05459/802208) wenden. 

Kindertagespflege als Chance – Nachmittagsbetreuung als Standortsicherung für Rodde

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Rodde familienfreundlichVereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Eltern ein wichtiger Aspekt. Was sich in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Joseph Rodde in Sachen Betreuung noch wunderbar einrichten lässt, wird beim Übergang in die örtliche Grundschule (Teilstandort Rodder der Canisius Schule Rheine), schwierig. Denn hier endet die Betreuungszeit aktuell um 14 Uhr. Danach müssen die Eltern aus Rodde erfinderisch werden. Die Initiative ProRodde möchte das unbedingt ändern und ein Betreuungsangebot über 14 Uhr hinaus bis circa 17 Uhr etablieren. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung hat die Stadt Rheine nun die Möglichkeiten aufgezeigt.

Eine Möglichkeit, die Übermittagsbetreuung unter dem Motto „Verlässliche Schule“, die unter der Federführung des Jugend- und Familiendienstes Rheine steht, zu erweitern, wäre der Antrag einer Kindertagespflege. Grundsätzlich können Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren in dieser Form betreut werden, nachdem die Eltern einen Antrag beim zuständigen Jugendamt gestellt haben. Finden sich in Rodde mindestens fünf Kinder, die in Form der Kindertagespflege betreut werden, erfolgt diese Betreuung in den Räumen der Grundschule. Eine Mindeststundenanzahl gibt es laut Aussagen der Stadt Rheine nicht, die Stunden können flexibel gewählt werden. Der Antrag kann über das STEP-Portal gestellt werden.

canisius01Antrag an die Stadt Rheine

Wer mehr Informationen benötigt und einen Antrag stellen möchte, gelangt auf die Internetseite der Stadt Rheine zu den Informationen und dem Antragsportal. Auskunft zum Thema erteilt auch Nadine Sinnigen von der Stadt Rheine (Tel. 05971/939-578). Mehr Informationen gibt es außerdem bei der Caritas in Rheine und beim Kreis Steinfurt. ProRodde sieht die Kindertagespflege als große Chance, eine zuverlässige Betreuung von Kindern in den Nachmittagsstunden zu etablieren und empfehlen deshalb, die Form der Betreuung nach der Kindergartenzeit zu beantragen. Die Kosten richten sich nach dem Einkommen. 

Konzept für offenes Nachmittagsangebot

Des Weiteren erarbeitet die Initiative gerade erneut die Möglichkeit, in der Mittagsbetreuung der Grundschule eine warme Mahlzeit zu integrieren. Hier werden aktuell Gespräche geführt, in welcher Form und von welchem Anbieter das abgedeckt werden kann. Außerdem erarbeiten Akteure der Kinder- und Jugendarbeit in Rheine auf Grundlage des Kommunalen Kinder- und Jugendförderplan 2021-2026 ein zuverlässiges und bedarfsgerechtes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Rodde. Dazu wird es in den nächsten Monaten eine Bestandsaufnahme sowie eine Bedarfsermittlung unter Berücksichtigung der Interessen der Kinder und Jugendlichen in Rodde geben. Danach soll mit dem Stadtjugendring ein Konzept entwickelt und umgesetzt werden – hier rechnet ProRodde im ersten Quartal 2021 mit.

Warum keine OGS (Offene Ganztagsschule)?

Eine OGS (Offene Ganztagsschule) muss zwingend an den beiden Standorten der Canisius Grundschule (Altenrheine und Rodde) angeboten werden. Derzeit stehen in Altenrheine für diese Betreuungsform keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung. Baumaßnahmen für die Einrichtung weiterer Räumlichkeiten sind geplant. Somit ist dieses Betreuungsform erste einmal noch Zukunftsmusik. Sie ist eine feste Betreuung an fünf Tagen in der Woche bis 16.30 Uhr.

Kontakt für weitere Fragen oder Anregungen: Meike Pruhs (0178-5132951) oder Heike Vienerius (0151-52034372)

Schneise der Verwüstung in Rodde: Bücherzelle und Bushaltestelle zerstört

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In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 2020 wurden an einigen Stellen in Rodde Dinge im öffenltichen Raum mutwillig zerstört. So fiel die Bücherzelle in der Nähe des Rodder Dorfplatzes zum wiederholten Male sinnlosem Vandalismus zum Opfer. Nachdem die Bücherzelle, in der Bücher zur kostenlosen Mitnahme bereitliegen, nach vielen Zerstörungen hergerichtet wurden, wurde sie jetzt erneut mit anscheinend roher Gewalt beschädigt. Scheiben wurden herausgebrochen und die Bücher sowie Regale herausgerissen und vor der Bücherzelle verteilt. Die Rodder Bürgerinnen und Bürger sind entsetzt und fassungslos. Nun wurde die Bücherzelle abgebaut und wird ihren neuen Platz am Dorfladen Rodde finden. Dort, so hofft man, werde sie dann nicht mehr zerstört werden. In der selben Nacht wurde außerdem die letzte verbliebene Glasschiebe der Bushaltestelle an der Nahrodder Straße herausgeschlagen. Bereits im Mai 2020 waren hier Scheiben zerstört worden. Jetzt ist auch die letzte Glasscheibe zerstört. Auch auf dem Pendlerparkplatz an der A30 Ecke Hörsteler Straße/Im Königskamp wurden zwei Fensterscheiben von zwei dort abgestellten Autos eingeschlagen. Ob die Zerstörungen im Zusammenhang stehen und von ein sowie der selben Person getätigt wurden, ist bisher nicht bekannt. Die Polizei wurde verständigt und hat den Fall aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben kann, kann sich bei der Polizei melden. 

Bildrechte: Ralf Horstmann