Neue Sitzgelegenheiten für Rodde

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Baenke 01Baenke 02Gerd Prus und Ludger Thiemann haben die Coronazeit sinnvoll genutzt und marode sowie alte Sitzbänke vom Rodder Friedhof aufgearbeitet. Nun haben die beiden Sitzbänke einen neuen Standort bekommen und laden coronakonform in zwei Metern Abstand zueinander zum Verweilen auf dem Kirchplatz vor der St. Josefkirche eine. Die beiden fleißigen Handwerker hoffe, dass die Bänke schon bald wieder genutzt werden. 

Rodder Schützen sagen ihr Schützenfest ab

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Schuetzenfest Rodde 2014 Markus Tappe 4 webDas am 21. Mai 2020 geplante Vatertagsfrühstück des Schützenvereins Rodde wurde bereits einige Wochen zuvor abgesagt. „Nun müssen wir auch schweren Herzens das am dritten Wochenende im Juni angesetzte Schützenfest aufgrund der Corona-Schutzverordnung NRW absagen. Es kann voraussichtlich dieses Jahr auch nicht mehr in der Form nachgeholt werden“, so der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Rodde Peter Holthaus. „Das jährliche Schützenfest ist zwar ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben in Rodde, aber für die Entscheidung der Regierung haben wir vollstes Verständnis, denn auch für uns steht die Gesundheit aller an oberster Stelle." schließt sich Detlef Wissing an. „Wir beobachten aber die weitere Entwicklung und vielleicht können wir später im Jahr noch eine Veranstaltung stattfinden lassen, aber ein komplettes Schützenfest lässt sich auch nicht in drei Tagen organisieren", ergänzt der 2. Vorsitzende Udo Averbeck. Einig ist sich der Vorstand darüber, dass es im Moment am wichtigsten ist, dass alle gesund bleiben, damit man bei nächster Gelegenheit wieder gemeinsam richtig feiern kann

Rodde – meine Heimat! Rodde hat jetzt einen Imagefilm

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Startbild Imagefilm RoddeEs ist ein Idyll in Rodde und es ist ein Leben dort, wo andere Urlaub machen, mitten in der Natur und direkt am Dortmund-Ems-Kanal gelegen. Wer hier lebt stellt sich nicht die Frage: Rodde? Er hat die Antwort gleich parat: Rodde – natürlich! Die Zweideutigkeit ist offensichtlich, denn so natürlich gelegen der Stadtteil Rheines ist, so selbstverständlich ist es für viele, hier zu leben. Der neue Imagefilm zeigt die vielen Facetten des Stadtteils von Rheine: Ein starkes Vereins- und Gemeinschaftsleben, mit Grundschule sowie Kindergarten, im Grünen gelegen – ein Dorf mit Charakter.

Die Idee für den Imagefilm entstand im Rahmen der Aktivitäten der Initiative ProRodde, die sich seit Jahren für die Optimierung des Dorfimage einsetzt und außerdem auch den Dorfladen Rodde auf den Weg gebracht hat. Immer wieder wird klar: Der Stadtteil hat eine ganze Menge zu bieten, doch nur die wenigsten wissen davon. „Wir wollten neben der Imagebroschüre auch immer einen Imagefilm präsentieren, den wir auch ganz praktisch über diverse Social Media Kanäle verteilen können“, erklärt Meike Pruhs. Gerade Neubürger und die, die es noch werden sollen, aber auch alteingesessene Rodder, erhalten mit diesem Imagefilm schnell und umfassend ein Bild von Rodde. Denn nur, wer seine Heimat kennt, wird sich mit ihr identifizieren. Gleichzeitig sollen aber auch politische Entscheider erkennen, wie wichtig Rodde für das Stadtgebiet Rheine ist und welche Potenziale, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, in Rodde stecken.

Das „Drehbuch“ und die Idee entwickelten Meike Pruhs und Heike Vienerius. Im Mittelpunkt steht ein Ball, den ein Kind zu Beginn des Videos fallen lässt. Er kullert durch das Video und zeigt, was Rodde so drauf hat. Am Ende kehrt der Ball zurück in die Hände von Enna Pruhs, die wie selbstverständlich sagt: Rodde, meine Heimat! „Wir haben so viel Bildmaterial aus Rodde, das haben wir nun zusammengeschnitten“, erklärt Heike Vienerius, die die Idee mit dem kullernden Ball entwickelt hat. Den Videoschnitt hat Janosch Niemeyer übernommen. Um sich dem demografischen Wandel mit den Schlagworten „älter – bunter – weniger“ zu stellen, will Rodde mit dem Imagefilm erneut die Wahrnehmung des eigenen Dorfes verändern. Dörfer sind nicht nur die Randbezirke, sondern wichtiger Bestandteil einer Stadt: Geprägt von einem starken ehrenamtlichen Engagement, einer tollen Gemeinschaft, schönem sowie günstigem Bauland und mit meistens doch mehr Potenzial, als häufig von außen wahrgenommen wird.

 

Gottesdienst wieder ab Mai

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Rodde aktuellAb Mai finden (unter besonderen Vorkehrungen) in der Sankt Antonius Pfarrei wieder Gottesdienste statt.
In der Kirche St. Josef stehen dafür am Samstag ab 18 Uhr 36 Plätze für Gottesdienstbesucher zur Verfügung.
Für jeden Gottesdienst werden vor Gottesdienstbeginn Einlasskarten verteilt.
Samstag, 09. Mai
Samstag, 16. Mai
Samstag, 23. Mai
Samstag, 30. Mai

Dorfladen Rodde UG gegründet - Wunsch nach Nahversorgung in der Coronakrise groß

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UG Gruendung Dorfladen Rodde webMit der Gründung der Dorfladen Rodde Unternehmer Gesellschaft (UG) geht der Dorfladen des Rheiner Stadtteils in die nächste Runde. Trotz der Coronakrise setzen Heike Vienerius, Meike Pruhs und Bernhard Heeke die Unterschrift unter die Gründungsurkunde. Philipp Markstädter übernimmt den Posten des kommissarischen Geschäftsführers. Sobald der Dorfladen in die Bauphase eintritt, wird für diese Position noch ein Geschäftsführer gesucht. „Wir sind stolz, dass wir das auf den Weg gebracht haben“, erklärt Bernhard Heeke.

Rat beschließt 33 Anteilszeichungen

Auch so sind die Beiratsmitglieder, die im Februar einstimmig von der Gründerversammlung gewählt wurden, trotz der Coronapandemie nicht untätig gewesen. „Besonders erfreulich für uns war die Botschaft aus dem Rathaus: Der Rat hat beschlossen, dass die Stadt Rheine, wie versprochen, 33 Anteile zu je 300 Euro zeichnet“, betont Meike Pruhs. Das bedeutet eine weitere Motivation für das Team. Dazu auch immer wieder die Stimmen aus dem Dorf, dass es super wäre, wenn der Dorfladen doch jetzt schon bestünde. Gerade jetzt, in der Coronazeit. „Regionalität wird wieder großgeschrieben. Der Wunsch nach einer Nahversorgung vor Ort, auch in Krisenzeiten, ist riesig“, erklärt Heike Vienerius.

Dorfladenanteile werden bald eingezogen

Mit Gründung der UG wird außerdem ein Konto eröffnet und in nur wenigen Wochen sollen die weiteren Dorfladenanteile eingezogen oder eingezahlt werden. Darüber wolle der Beirat die stillen Gesellschafter, die im vergangenen Herbst einen Anteilsvertrag unterzeichnet hat, selbstverständlich noch schriftlich informieren. Die Anschreiben gehen in den nächsten Wochen raus. „Dann sind wir liquide und können weitere Schritte auf den Weg bringen“, erklärt Philipp Markstädter. Und davon wird es bis zur anvisierten Dorfladeneröffnung im Sommer 2021 noch so einige geben.

Erste Architekturentwürfe liegen vor

So müssen weitere Gespräche mit dem Architekten geführt werden, der erste Pläne gezeichnet und bereits mit der Stadt Rheine über den Bauvorantrag gesprochen hat. „Die Pläne müssen wir jetzt noch ein wenig nachjustieren“, erklärt Bernhard Berghaus. Für das zur Bahnlinie gewandete 850 Quadratmeter große Grundstück Ecke Nahrodder Straße/Im Lied wird aktuell der Erbpachtsvertrag aufgesetzt. Alles Arbeitsschritte, die wichtig sind, um wie geplanten Fördermittel aus dem Dorferneuerungspaket NRW und dem LEADER Topf des Kreises Steinfurt beantragen zu können. Hierfür müssen entsprechende Projektskizzen angefertigt werden – ehrenamtliche Arbeit für den Dorfladen Rodde.

Eigenleistungen erbringen

Gleichzeitig wurden in den letzten Tagen örtliche Vereine und Unternehmen angesprochen und eingeladen Eigenleistungen für den Dorfladen zuzusichern. Neben drei konkreten Rückmeldungen aus der Unternehmerschaft und einer aus dem Rodder Vereinsgefüge, wartet das Dorfladenteam noch auf weitere Interessenten. Wer sich in Eigenleistungen beteiligen möchte, kann sich gerne bei Meike Pruhs, Horstmannstraße 14, Tel.: 0178-5132951 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Dort und bei Heike Vienerius, Fernrodder Straße 18, können noch Zeichnungsverträge abgeben werden. Hier gibt es die zum Herunterladen.