Nikolaus legt an Rodder Schleuse an und sorgt für vorweihnachtliche Stimmung

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Nikolaus Rodde 2019 12 Bildrechte Meike PruhsDa strahlten die Kinderaugen und auch bei den Erwachsenen machte sich erste vorweihnachtliche Stimmung breit, als die ersten Klänge von „Lasst uns froh und munter sein…“ gespielt von den Bläsern des Blas-Orchesters Rodde über den Dortmund-Ems-Kanal zu hören waren. Und als dann das Schiff, gesteuert von Karl-Heinz Antons und diesmal aus Richtung Schleuse Bergeshövede kommend, den heiligen Nikolaus und seinen treuen Begleiter Knecht Ruprecht zum Anleger brachte, war die Freude auf der Schleusenbrücke in Rodde groß.

Auf dem Weg zu seiner Kutsche ließ er sich viel Zeit und schüttelte viele Kinderhände. Beinahe jeder wollte dem heiligen Mann die Hand reichen. Es tat der Stimmung auch keinen Abbruch, dass die Kutsche in diesem Jahr nicht von Pferden, sondern von einem historischen Traktor gezogen wurde. Die Kutsche hatte Theo Grothaus. „Unser 83 Jahre alter Kutscher Josef Reeker ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Er hat uns viele Jahre begleitet. Dafür danken wir im noch einmal herzlich“, erklärt Heike Vienerius vom Orgateam „Nikolaus“. Auch, wenn die Lösung mit dem Trecker, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Erwin Miltrup, ein wahrer Glücksgriff war, wünscht sich das Orgateam wieder eine von Pferden gezogene Kutsche. „Hier können sich interessierte Kutschfahrer gerne bei uns melden“, so Heike Vienerius, die erneut die Moderration in der St. Josef Kirche übernommen hatte.

130 Nikolaustüten verteilt

Sie wartete bereits in der Kirche, als der Menschenzug, musikalisch begleitet vom Blas-Orchester Rodde, sich durch Rodde auf den Weg zum Gotteshaus machte. Am Ende war der Kirchraum bis auf den letzten Platz gefüllt und der Nikolaus, wie in jedem Jahr von Leo Rosenboom dargestellt, begrüßte die Kinder. „Ich freue mich sehr, so viele Rodder Kinder und auch Kinder aus benachbarten Orten begrüßen zu können“, sprach der Nikolaus, der am Ende die heißbegehrten Nikolaustüten verteilte. 130 bunte Tüten und köstliche Stutenkerle waren im Vorfeld gepackt worden und wurden jetzt an die Kinder herausgegeben. Für die Inhalte hatte das Dreierwalder Unternehmen AVN einen Zuschuss gegeben. „So viele Nikolaustüten, wie nie zuvor. Das spricht für eine beleibte Veranstaltung, die wir hier auf die Beine stellen“, erklärt Stefan Gude vom Orgateam, das seit vielen Jahren stellvertretend für alle Rodder Vereine und Institutionen die Veranstaltung organisieren. Doch im nächsten Jahr soll in dieser Konstellation Schluss sein, Nachfolger werden gesucht. „Unsere Kinder sind schon lange nicht mehr dabei und die Feier benötigt frischen Wind“, räumt Norbert Wullkotte ein. Aus diesem Grund suche das Team für das 2020 ein neues Team, ergänzt Hubert Glöwing. „Keine Angst wir werden niemanden im Regen stehen lassen und das neue Orgateam im kommenden Jahr selbstverständlich noch begleiten“, sichert Hermann Zgrzendek zu, der im vergangenen Jahr dazugestoßen ist.

Orgateam „Nikolaus“ sucht Nachfolger

Doch in diesem Jahr hatte das „alte“ Orgateam wieder einmal tolle Arbeit geleistet: Die Nachwuchsbläser des Blas-Orchesters Rodde begleitete die Nikolausfeier und die Bläserbande unter der Leitung von Anna-Lena Brinker spielt einige Stücke aus ihrem Repertoire. Nachdem die Blockflötenkinder im letzten Jahr pausiert hatten, präsentierten sie in diesem Jahr mit ihrer Leiterin Corina Wullkotte wieder ein paar weihnachtliche Stücke. Freude bereitete dem Nikolaus auch die vorgetragenen Gedichte von Benjamin und Manuel Elmer sowie Lara Bispo.
Wer sich für die Unterstützung als Kutscher oder für das Orgateam interessiert, kann sich wenden an: Heike Vienerius Tel.: 05459 6830, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!