CDU Landtagabgeordnete Andrea Stullich zu Gast in Rodde

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Roddebesuch 03"Enorm wichtig ist, dass wir hier eine Schule haben!“ – die Rodderaner um Markus Tappe von der Initiative "ProRodde" waren sich einig: Wenn die Landtagsabgeordnete im Rahmen ihrer Heimattour vorbeischaut, muss der Dorfspaziergang an der Grundschule beginnen. Andrea Stullich, CDU-Landtagsabgeordnete aus Rheine, hatte sich den Nachmittag freigenommen, um über die aktuellen Themen in Rodde ins Gespräch zu kommen. Am Teilstandort der Canisiusschule in Rodde ging es also los, wo Schulleiterin Christa Book die moderne Whiteboard-Technik in den Klassenräumen vorführte und über die Bedeutung der Grundschule für den Dorfkern sprach. „Eine Schule ist ganz klar ein wichtiger Standortfaktor“, so Andrea Stullich, die selbst vor wenigen Wochen in den Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags gewechselt ist. „Wenn ich ein Haus in einem Dorf baue und dort eine Familie gründe, möchte ich auch, dass meine Kinder in diesem Dorf zur Schule gehen können. Es ist toll, dass das Motto "kurze Beine - kurze Wege" in Rodde funktioniert!“


Weiter ging es in die Kirche St. Josef, wo Ralf Horstmann vom Heimatverein über Rodde und seine Kirchengeschichte berichtete. Kurz am Bahnübergang Halt gemacht, weil ein Zug kam, ging es wenige hundert Meter weiter in das Baugebiet „Im Lied“: „Hier geht es gut voran. Wir haben inzwischen von einigen potentiellen Bauherren Anfragen bezüglich eines Bauplatzes und freuen uns, wenn sich Familien hier niederlassen und das Dorf mit Leben füllen“, sagte Markus Tappe, der Stullichs Besuch organisiert hatte und sich künftig in der CDU mehr engagieren möchte. „Zu einer wirklich guten Infrastruktur fehlt uns aber der Dorfladen. Doch hier sind wir zuversichtlich, im Laufe des Jahres weiterzukommen! Der ‚Arbeitskreis Dorfladen‘ hat mittlerweile mehr als 25.000 Euro eingesammelt. Das sind super Vorzeichen vor unserer Gründerversammlung Ende September“, so Heike Vienerius vom Arbeitskreis Dorfladen.
Die Gruppe, der sich auch der stellvertretende Bürgermeister und CDU-Ratsherr für Rodde, Udo Bonk, angeschlossen hatte, machte dann noch einen Schlenker über den modernen Spielplatz am Listweg. Tappe betonte, dass der Spielplatz von den Mitarbeitern der „Technischen Betriebe Rheine“ bestens hergerichtet wurde. „Rodde zeigt, wie’s auf dem Land geht!“, so Andrea Stullich. „Wenn alle an einem Strang ziehen, kann etwas Neues entstehen. Das unterstützen wir auch in Düsseldorf, zum Beispiel durch Heimatförderprogramme und durch den neuen Landesentwicklungsplan. Er erlaubt speziell Dörfern mit weniger als 2.000 Einwohnern wieder, sich zu entwickeln und Bau- und Gewerbegebiete auszuweisen“, so Stullich, die inzwischen mit der Gruppe am Heimathaus angelangt war.
Bei einer Erfrischung im Jägerkrug gingen die Gespräche weiter. „Hier in Rodde arbeiten die Menschen mit viel Herzblut daran, unseren Ort zukunftsfähig zu machen", sagte Markus Tappe, "Politiker, Heimatverein, die Initiative ‚ProRodde‘ oder auch der ‚Arbeitskreis Dorfladen‘ packen zusammen an." Der Bauerschaftsvorsteher Günter Veltmann bestätigte diese Aussage, denn er war schließlich selbst rund 43 Jahre im Vorstand des Schützenvereins Rodde und schätzt das Ehrenamt sehr. Andrea Stullich schlug vor, den Dorfspaziergang spätestens in einem Jahr zu wiederholen: "Wo so viel Bewegung drin ist, da verändern sich Dinge zum Guten. Ich bin sehr gerne bereit, Rodde weiterhin in Düsseldorf dabei zu unterstützen“, sagte Stullich zum Abschluss.