Kolpingfamilie Rodde radelt durchs "Alte Land"

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Die kleine Radtour der Kolpingfamilie Rodde führte in diesem Jahr ins „Alte Land“. Der Bus der Fa. Dartmann stand um 7.00 Uhr bereit auf dem Listweg, Fahrräder waren schon verladen und Pastor Pastor Bernhard Brirup erteilte den Reisesegen und erwartungsvoll ging es ins „Alte Land“.
Südwestlich von Hamburg an der Elbe beginnt das Alte Land, Deutschlands größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet. Nach zwei Stunden kam die erste Rast und in Wildeshausen gab es ein umfangreiches Frühstücksbuffet zum Stärken, bevor es über die Autobahn weiter bis nach Goldbeck bei Hollenstedt ging, wo die Radtour begann. Die Radbegleiter Manfred und Ralf übernahmen die Leitung und je 17 Radfahrer folgten. Der Bus mit Busfahrer Martin brachte die Koffer zwischenzeitlich nach Buxtehude, wo für die vier Tage ein Hotel reserviert war.

Vorbei an prächtigen Bauernhäusern im traditionellen Fachwerkstil mit schmucken Haustüren und Pforten ging es über Sauensiek-Revenahe-Ruschwedel und Hedendorf nach Buxtehude. Dort gab es eine interessante Stadtführung, wo uns Hase und Igel begleitete. Die nächsten Tage ging es vorbei an Jork , Ladekop und an der Lühe entlang über Neuenkirchen, Mittelnkirchen und Steinkirchen bis zur Elbe. Es folgte ein Teil des Elberadweges bis nach Borstel und nach Stade. Auch in Stade gab es eine Stadtführung, um die Stadt näher kennenzulernen. Von dort ging es über Agahtenburg und Hedendorf zurück zum Hotel in Buxtehude. Die letzte Etappe war dann von Buxtehude mit dem Rad nach Hollenstedt, wo die Radtour begann und endete.. Die Räder wurden verladen und es ging zurück ins Münsterland. Auf diesen Strecken gab es viele natürlich gegebene Flüsse zu entdecken, Schwinge, Lühe und Este. Ebenso gibt es 10 Kirchen – „10 Kirchen des Alten Landes“, die man bewundern kann, mit zum Teil barocken Orgeln des Orgelbauers Arp Schnitger. Einige davon haben wir besichtigt und uns wurde die Geschichte des Glaubens im Alten Land erzählt. Ferner durfte eine Besichtigung eines Obsthofes nicht fehlen, wo eine Obstkistenfahrt uns durch die Plantage führte und Informationen vom Obsthof „Matthies „ deren Arbeit und Ernte vorstellte. Eine kräftige Apfelsuppe mit Brot und Apfelsaft stärkte uns für die Weiterfahrt. Es gab keine Pannen und sportliche Tage in schöner Gemeinschaft bei gutem Wetter gingen zu Ende, wobei das“Alte Land“ noch mehr viel Sehens-Wertes zu bieten hat.