Fahnenoffiziere Schützenverein Rodde fordern Schützenbrüder heraus

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Fahnenchallenge 2020Am kommenden Wochenende (19. bis 21. Juni 2020) hätte auch der Schützenverein Rodde 1847 e.V. sein traditionelles Schützenfest gefeiert. Aus bekannten Gründen mussten auch die Rodder schweren Herzens ihr Highlight im Jahresprogramm absagen. Durch das Aufhängen der Fahnen an die Häuser animiert der Vorstand seine Schützenbrüder dazu, zumindest ein wenig Schützenfest-Feeling aufkommen zu lassen. Der 1. Vorsitzende Peter Holthaus erläutert: „Man sieht in den Häusern in Rodde noch viele der von den Kindern gemalten Regenbogen, was ein tolles Zeichen der Gemeinschaft in der Corona-Krise ist. Durch die Fahnen wollen wir auch ein Zeichen setzen, dass wir zumindest in Gedanken unser Schützenfest gemeinsam feiern können.“

Es ist dabei eher als zusätzliche Motivation anzusehen, was sich die Fahnenoffiziere überlegt haben: Sie wetten, dass es keine 50 Fahnen werden, die die Schützenbrüder aufhängen. Falls es mehr als 50 werden, spendet jeder Fahnenoffiziere 50 € für die neue Fahne, die zum 175-jährigen Bestehen im Jahr 2022 angeschafft werden soll. Wenn es keine 50 Fahnen werden, wird Hauptmann Rene Edelbusch im nächsten Jahr beim Schützenfest vor dem Wegtreten zum Biertrinken ein Obolus von allen Schützenbrüdern einsammeln, während die Fahnenträger schon am Bierstand stehen. Ob es tatsächlich 50 Fahnen werden, wollen die Fahnenoffiziere am 21. Juni 2020 ab 11 Uhr überprüfen. Sie fahren dann mit dem Rad in Uniform durch die Straßen und zählen die Fahnen. Dabei würden die Fahnenoffiziere sich natürlich freuen, wenn dann der ein oder andere Schützenbruder in Uniform ein Erfrischungsgetränk an seiner Fahne bereithält. Auf digitalem Wege können auch Bilder von Fahnen der Schützenbrüder mit Wohnort außerhalb von Rodde in die Wertung einfließen.