Wohn- und Geschäftskomplex in Rodde – Investor gesucht

am .

AVN Lkw InvestorAuf der Suche nach einem Investor für ein Wohn- und Geschäftskomplex in Rodde hat sich die Initiative ProRodde eine ganz besondere Webemaßnahme einfallen lassen: Das Unternehmen AVN aus Hörstel hat die Rückseite eines Lkw zur Verfügung gestellt, auf der nun unmissverständlich deutlich wird, was in Rodde gesucht wird, nämlich ein Investor. Dieser Lkw ist verstärkt hier in der Region unterwegs. Damit erhofft sich die Initiative viel Aufmerksamkeit auf den Ort Rodde und die Optimierung der örtlichen Infrastruktur. Zeitgleich wurde auch ein Plakat am Dorfplatz positioniert. Bereits mit einem Zeitungsartikel im Frühjahr hatte die Initiative ProRodde auf die Investorensuche aufmerksam gemacht. Bisher konnten viele interessante und vielversprechende Gespräche geführt werden, jedoch der richtige Investor noch nicht gefunden werden.

Rodde Investor gesucht Grundstueck 1 webSo lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen Wänden und in den bewährten Sozialstrukturen leben – für viele ältere Menschen ist das die ideale Vorstellung für das Alter. Für die älteren Rodder Bürgerinnen und Bürger ist es aktuell allerdings schwierig, dass sich dieser Wunsch in Rheine-Rodde erfüllen kann: Vor Ort gibt es keine intakte Infrastruktur und auch kein Angebot an barrierefreien Wohnungen. Auch junge Paare, die noch nicht den Schritt zum Eigenheim wagen wollen, finden oftmals keine Wohnung in Rodde, sondern in der Regel nur große Einfamilienhäuser. Die Gefahr des Wegzugs droht. Eine Umfrage zur Nahversorgung, die die Initiative ProRodde im Winter 2013/2014 durchführte, zeigte allerdings deutlich, dass sich hier etwas tun muss. Jetzt sucht die Initiative ProRodde einen Investor, der ein Gebäude mit barrierefreien Wohnungen und Platz für eine Bäckerfiliale mit kleinem Café errichtet.

Einen interessierten Bäcker gibt es bereits und auch ein Architektenbüro hat starkes Interesse signalisiert. Erste Gespräche wurden bereits geführt, auch die Stadt Rheine ist über diese Aktivität informiert und hat sogar bereits zwei Grundstücke im neuen Wohngebiet „Im Lied/Nahrodder Straße“ für ein solches Bauvorhaben reserviert. Gleichzeitig hat die Politik angekündigt, gegebenenfalls den Bebauungsplan anzupassen, damit dort ein Wohn-Geschäftshaus seinen neuen Platz bekommen kann. Nun fehlt nur noch der Investor und die Infrastruktur Roddes könnte sich positiv verändern. „Hier sehen wir uns als Vermittler, bringen die interessierten Parteien gerne zusammen und informieren über die örtlichen Gegebenheiten“, betont Meike Pruhs von der Initiative ProRodde. Rodde habe dann endlich ein Angebot, das alternative Wohnformen als nur die Einfamilienhausstruktur biete. Gleichzeitig gebe es mit einem Bäcker endlich die Möglichkeit ein paar Kleinigkeiten der Grundversorgung direkt vor Ort einkaufen zu können.

94 Prozent der Rodder wollen einen Bäcker

Rodde Investor gesucht Grundstueck 2 webUnd das Interesse daran ist groß. „Die Idee ist nicht einfach so aus der Luft gegriffen“, erklärt Gisela Horstmann von ProRodde. So ergab die Umfrage, dass 92 Prozent der an der Rodder Umfrage teilgenommenen Haushalte an einer Nahversorgung interessiert sind, 94 Prozent würden das Angebot einer Bäckerei nutzen und 14 Prozent der Befragten, die über 61 Jahre alt sind, würden gerne in eine barrierefreie Wohnung in Rodde ziehen. Die Umfrage ging sogar noch weiter und fragte weitere Wünsche an eine Infrastruktur ab. So würden es 63 Prozent der Befragten begrüßen, wenn die Bäckerei ein Café angliedern würde. 79 Prozent würden auch ergänzende Zusatzangebot wie Milch, Zucker, Butter, Aufschnitt etc. nutzen, 59 Prozent wünschen sich ein SB-Banken-Center und 17 Prozent würden gerne Zeitschriften kaufen. Etwa 42 Prozent planen, das Nahversorgungsangebot zwei bis dreimal in der Woche zu nutzen.

35 Prozent der Rodder wollen in Rodde alt werden

Im Fokus der Umfrage stand außerdem das Thema Wohnen im Alter. „35 Prozent der Befragten würden gerne in Rodde wohnen bleiben, aber in den eigenen vier Wänden, die vor 50 oder 60 Jahren gebaut und nicht altersgerecht eingerichtet wurden, ist das kaum möglich“, erklärt Heike Vienerius  von ProRodde. In der Befragtengruppe der über 61-Jährigen ziehen 26 Prozent eine barrierefreie Wohnung den eigenen vier Wänden vor, 14 Prozent haben sogar ein starkes Interesse an einem solchen Angebot vermeldet.

Investor gesucht

Wer als Investor auftreten möchte, kann sich gerne für weitere Fragen und Abstimmungen mit der Initiative ProRodde in Verbindung setzen. Ansprechpartnerinnen sind Meike Pruhs, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 05971-9479576, 0178-5132951 oder Heike Vienerius, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 05459-6830.