Rodde - natürlich!

Rodde? Aber natürlich!

Ein Leben dort, wo andere Urlaub machen

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Herzlich Willkommen in Rodde.
(© Meike Pruhs)

Es ist ein Idyll in Rodde und es ist ein Leben dort, wo andere Urlaub machen, mitten in der Natur und direkt am Dortmund-Ems-Kanal gelegen. Wer hier lebt stellt sich nicht die Frage: Rodde? Er hat die Antwort gleich parat: Rodde – natürlich! Die Zweideutigkeit ist offensichtlich, denn so natürlich gelegen der Stadtteil Rheines ist, so selbstverständlich ist es für viele, hier zu leben.

Wohnen im Grünen

Es sind rund 1.600 Einwohner die Rodde ihre Heimat nennen. Die Entscheidung hier in diesem lebens- und liebenswerten Ort seine Wurzeln zu schlagen, ist für den einen unhinterfragte Familientradition, für die anderen ein bewusster Entschluss, im Grünen zu wohnen. Nahrodde, Fernrodde, Rodde und Kanalhafen sind die vier Ortsteile, die den Stadtteil bilden. Die Landschaft, geprägt von vielen landwirtschaftlichen Gebieten und somit weiten grünen Flächen, Wiesen sowie Wäldern, wird beinahe unbemerkt unterbrochen von Wohngebieten, Gewerbeflächen, der Bahnlinien und dem Dortmund-Ems-Kanal.

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Auch im Winter ist
Rodde ein schöner Ort.
(© Dieter Wennemer)

Mit dem Teilstandort Rodde der Verbundgrundschule Canisius Schule, dem Kindergarten St. Joseph, der Mehrzweckhalle, dem Pfarrheim und der St.-Josef-Kirche hat Rodde tolle Treffpunkte. Der Borkenberg, mit einer Höhe von 51 Metern über dem Meeresspiegel, lässt zwar keinen weiten Blick ins Münsterland zu, ist aber immerhin eine Erhöhung in Rodde. Mehr als sieben Kilometer Luftlinie ist Rodde lang und mehr als vier Kilometer breit.

Heimat für Tiere

Rodde ist nicht nur Heimat für Menschen, sondern auch Heimat für viele Tiere. Auf vielen Weiden stehen Pferde und Ponys – tolle Wege in Roddes Umgebung sind ein Paradies für Reiter –, Schafe, Kühle, Gänse, Ziegen, Hühner und sogar Alpakas. Wie sauwohl sich Wildschweine fühlen, kann in der Straße Im Feldgraben und wie Dammwild sich im Herdengefüge verhält in einem Gehege in der Straße Auf dem Brink beobachtet werden.

Bei allen Tieren gilt: Bitte nur beobachten, nicht anfassen und füttern.



  • Roder Schleuse
    Die Schleuse in Rodde ist heute
    vollautomatisiert und wird von
    Bergeshövede gesteuert.
    Meike Pruhs)
    Kanal Rodde
    Der Dortmund-Ems-Kanal ist
    das „Herzstück“ Roddes.
    Meike Pruhs)

    Schleuse überwindet Wasserhindernisse

    Mit dem Bau des Dortmund-Ems-Kanals finden Anfang des 20. Jahrhunderts viele Menschen in Rodde Arbeit und somit auch eine Heimat. Bis heute ist der Kanal der Anziehungspunkt Nummer 1. 1914 wird im Osten von Rodde bereits die zweite Schleuse gebaut. Damals noch per Hand betrieben, wird die Schleuse 1959 zu einem voll elektrischen Betrieb umgebaut. 2011 mit 2009 eingesetzten neuen Toren ist nicht einmal mehr die Anwesenheit eines Schleusenmitarbeiters notwendig: sie wird vollautomatisch von Bergeshövede betrieben. Fasziniert bleiben Menschen auf der Brücke stehen und erleben live mit, wenn die riesigen Frachtschiffe in die 160 Meter lange Kammer fahren und mit 6.600 Kubikmetern Wasser vier Meter in der Höhe oder Tiefe versetzt werden. Nur wenige Meter weiter können Flora und Fauna, die typisch für die Kanalregionen sind, entdeckt werden.

  • torfmoorsee Rodde
    1984 entsteht mit dem Bau der A30 mit dem
    nahegelegenen Torfmoorsee ein beliebtes
    Erholungsgebiet.
    Meike Pruhs)

    Badeparadies Torfmoorsee

    Rund drei Kilometer vom Dorfplatz Rodde entfernt lockt der Torfmoorsee Hörstel zu jeder Jahreszeit. Mit dem Bau der Autobahn A 30 entsteht hier 1984 ein Naherholungsgebiet mit einem 24 Hektar großen und 20 Meter tiefen See. Ein Rundweg lockt Jogger, Hundefreunde, Radfahrer und Spaziergänger, der See mit einer Sandbadebucht und einer großen Liegewiese Sonnenanbeter sowie Abkühlungssuchende. Auch Taucher, Surfer und Segler haben den See für sich entdeckt. Mit seinen niedrigen und sandigen Buchten ist der See ein beliebtes Ziel zum Baden.

    Hinweis: Rund um den See und an ausgewiesenen Parkplätzen ist das Parken nur mit einem Parkschein erlaubt. Wer mit dem Rad kommt, erspart sich Kosten und eine lange Suche nach dem passenden Parkplatz.

  • Naturschutz Rodde
    Biotope und Naturschutzgebiete
    umsäumen den Stadtteil Rodde.
    (© Meike Pruhs)

    Unberührte Natur im Biotop

    Wer es etwas ruhiger mag und geschützte Natur beobachten möchte, findet insbesondere in Kanalnähe Biotope und Naturschutzgebiete. Beispielsweise ein rund 20 Hektar großer Dünenbereich und Heidekomplex in der Rodder Mark, nördlich der Autobahn A 30. Im Westen von Rodde, auf beiden Seiten der Bahnlinie gibt es ein 15 Hektar Grünlandgebiet mit Wallhecken. Und nicht unweit davon entfernt fließt der Hemelter Bach. Seine Länge von zwölf Kilometern verbindet Rodde mit der Mündung in die Ems. An manchen Stellen ist der Bach bis zu acht Meter breit und bietet Wasser- und Röhrichtpflanzen, Teichrosen, Pfeilkraut, Igelkolben, Tannenwedel oder Brunnenkresse Raum.

    Noch mehr Biotope und Naturschutzgebiete in Rodde gibt es auf der Internetseite des Landsamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz. Einfach die Postleitzahl 48432 eingeben, Maßstab 1:7500 (re. unten) einstellen, links in der Bedienleiste die Schaltfläche „i“ anklicken, in die buntmarkierten Felder in der Karte klicken und schon gibt es Informationen über die einzelnen Gebiete.