Die Sache mit den schweren Steinen...

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Was schwere Steine mit der Fastenzeit zu tun haben, erfuhren die Kinder beim letzten Krabbelgottesdienst in der Rodder Kirche St. Josef. Auf Süßigkeiten verzichten oder auf das Fernsehgucken, das brachten die kleinen Besucher schnell in Verbindung mit der Fastenzeit. Das man die Zeit vor Ostern aber auch dazu nutzen kann, über Streiten und Vertragen nachzudenken war den meisten Kindern, vielleicht auch den Erwachsenen, neu. Als Michaela Eiter nach Dingen fragte, die nicht nett sind und zu Streitereien führen, fielen den Kindern verschiedene Dinge ein. Nicht schubsen, nicht hauen und nicht lügen wurden genannt und für jede Idee wurde ein großer schwerer Stein in die Mitte gelegt, als Zeichen für das schlechte Gefühl, das er hinterlässt. "Einen Stein auf dem Herzen haben", so sagen es die Erwachsenen. "Ein blödes Gefühl im Bauch", so sagen es ehr die Kinder, erläuterte Michaela Eiter weiter. Etwas schwieriger würde es für die Kinder, als Christine Klinge die Frage stellte, wie es möglich ist sich zu vertragen, damit man sich wieder besser fühlt.
Das "Entschuldigung sagen" kannte noch jeder. Aber welche Möglichkeiten gibt es noch? Nach einigem Überlegen hatten die Kinder noch mehr schöne Ideen, wie z. B. Sich umarmen, ein Bild malen oder jemanden zum Lachen bringen. Mehrere Kinder wussten genau an diesem Punkt alle Anwesenden mit dem einen oder anderen Witz zu belustigen. Am Ende waren sich alle einig: Verzeihen ist etwas Schönes und hinterlässt ein schönes Gefühl im Bauch. Um sich daran zu erinnern, dürfte sich jedes Kind zum Ende einen schönen Funkelstein aus einer Schatzkiste aussuchen und mit nach Hause nehmen. Das ganze Krabbelgottesdienst-Team wünscht allen Familien  eine schöne Osterzeit und freut sich auf Ihren Besuch beim nächsten Mal, wenn die allerkleinsten im Mittelpunkt stehen und ganz viel mitmachen, mitsingen und ausprobieren dürfen. Der Termin wird Zeit nah bekannt gegeben werden.